INHOPE ist der Dachverband von Internet- Beschwerdestellen, die weltweit operieren und Beschwerden über illegale Inhalte im Internet entgegennehmen.
Da eine wirkungsvolle Bekämpfung von illegalen Internet-Inhalten nur durch internationale Zusammenarbeit erreicht werden kann, gründeten acht Organisationen, darunter eco und die FSM, im November 1999 INHOPE.
Die Betreiber der Beschwerdestellen erkannten, dass die Bemühungen einzelner Beschwerdestellen auf nationaler Ebene sehr erfolgreich sein können, ihr Einfluss aber gemindert ist, wenn der Inhalt aus dem Ausland stammt oder die Anbieter der Inhalte sich im Ausland befinden. So wurde INHOPE mit Unterstützung des „Aktionsplans zur Förderung der sichereren Nutzung des Internets“ der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit von Internet-Hotline-Providern zu fördern. Das mittlerweile aus 40 Beschwerdestellen aus 35 Ländern bestehende Netzwerk bietet die Möglichkeit, Beschwerden an die jeweils zuständigen INHOPE-Partner weiterzuleiten. Dadurch wird erreicht, dass Beschwerden in ihrem jeweiligen Ursprungsland nachgegangen werden kann. Der rasche und sichere Austausch von Informationen über Ländergrenzen hinweg hat bereits zur Zerschlagung einer Vielzahl von Kinderpornographieringen geführt.
Zwischen Mai 2002 und Mai 2005 waren Rechtsanwalt Thomas Rickert vom Verband der deutschen Internetwirtschaft eco Präsident von Inhope und Sabine Frank, die Geschäftsführerin der FSM, Vizepräsidentin der Organisation.
Seit 2008 ist Frank Ackermann Mitglied des INHOPE Vorstands.
Weitere Informationen zu INHOPE können über die Website der Organisation (www.inhope.org) abgerufen werden.
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