Das "Safer Internet Programme" der EU
Um die sichere Nutzung moderner Kommunikationsmittel zu fördern und Verbraucher vor unerwünschten Inhalten zu schützen, startete die EU 1999 das "Safer Internet Programme": einen Aktionsplan, dessen Schwerpunkte die Bekämpfung von illegalen, unerwünschten oder schädlichen Inhalten sowie die Förderung eines sicheren Umfelds und die Sensibilisierung darstellen. Das beinhaltet auch die Aufklärung der Bevölkerung und Pflege der Zusammenarbeit in einer breit angelegten Partnerschaft von gesellschaftlichen Gruppen und Einrichtungen. Mit der Verabschiedung des "Safer Internet Programme 2009-2013" durch das Europäische Parlament und den Rat Ende 2008 ging das Programm in die mittlerweile dritte Runde und wurde um weitere vier Jahre verlängert.
Inzwischen gibt es in 26 europäischen Ländern ein Safer Internet Centre, welches das "Safer Internet Programme" umsetzt. Nach Maßgabe der EU beinhalten diese Safer Internet Centres die verschiedenen Aspekte des "Safer Internet Programme":
- Awareness Centre zur Förderung der Medienkompetenz und Sensibilisierung im Internet
- Hotline als Meldestelle für illegale Inhalte
- Helpline als Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche, Eltern und Lehrer
In Deutschland wird das "Safer Internet Programme" durch den Verbund Saferinternet DE umgesetzt. Diesem gehören neben der von eco und der FSM betriebenen Internet-Beschwerdestelle das Awareness Centre klicksafe, die Hotline von jugendschutz.net sowie das Kinder- und Jugendtelefon von Nummer gegen Kummer als Helpline an.
Weitere Informationen in englischer Sprache finden Sie auf der Website der Europäischen Kommission.
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